VEREIN | FÖRDERVEREIN | FUSSBALL | VOLLEYBALL | KARATE      
 





» Vorstandschaft
» Historie
» Vereinskonzept
» Impressum


» Zahlen und Fakten


» Kunstrasenplatz
» Jugendbetreuer


» Beitrittserklärung
» Satzung
» Ordnungen



» Linkliste

Historie

Die Vereinsgeschichte der Turn- und Sportgemeinde Alsenz 1884/1919 e. V.

Allgemeine Entwicklung vorn TURNEN und SPORT im 19. und 20. Jahrhundert

Die Bezeichnung unseres Vereins als „Turn- und Sportgemeinde“ weist klar auf zwei Entwicklungsstränge des heutigen Vereins hin. Dabei verweist der Begriff Turnen mehr auf das 19. und der Terminus Sport mehr auf das 20. Jahrhundert hin . Sport gilt heute als der Allgemeinbegriff, der die Gegensätze zwischen Turnen, Leibesübungen, Gymnastik und Spiel aufhebt und in sich vereint.

Turnen als erste Wurzel, ist die von Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852) geprägte Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von Leibesübungen mit und ohne Geräte (Mehrkampf), die eine harmonische Körperbildung zum Ziel haben. Daneben sollte das Turnen auch die Erziehung zum sittlichen und vaterlandsliebenden Menschen fördern, denn der eigentlich menschliche und erzieherische Kern des Turnens ist der demokratischen Grundidee, dass alle Menschen von Geburt an gleich sind und gemeinsam die gleiche Verantwortung für das Ganze des Gemeinwesens haben, schon sehr nahe. Diese Idee konnte seiner Meinung nach am Besten in einem gelungenen Vereinsleben, in der Turngemeinde, erzielt werden. In ihr sollten alle sozialen Unterschiede und Vorrechte aufgrund des angeborenen Familienstandes zugunsten der Gleichheit bei der gemeinsam zu meisternden Aufgabe aufgegeben werden und alle Standesgrenzen überwunden werden.

Doch im Zuge der politischen Entwicklung in Deutschland – besonders nach 1870/71 – wurden die Turnvereine immer mehr zu Trägern eines Hurra-Patriotismus, eine s r standesbewussten e Entwicklung, die besonders das Geräteturnen betonte. Man sah darin eine spezielle körperliche Ertüchtigung zur Wehrhaftigkeit. Dieser reaktionäre Kurs, die Verfolgung wehrsportlicher Ziele und die Abschaffung des Sozialistengesetzes 1891, veranlasste viele Arbeiter, die Turnvereine der Deutschen Turnerschaft zu verlassen und eigene Arbeiter – oder Männerturnvereine zu gründen.

Sport als zweite Wurzel entstammt dem englischen Begriff disport, was ursprünglich Vergnügen, Zeitvertreib und Spiel (altfranzösisch desport; vulgärlateinisch desportare: sich vergnügen) bedeutete. Um 1850 ist damit vor allem die spielerische Selbstentfaltung, die am Leistungsstreben orientierte körperliche und geistige Beweglichkeit, die in fairem, geregeltem Wettkampf Erholung, Zerstreuung und Leistung fördert, gemeint. Dieser Sport entwickelte sich zunächst vom Gentlemansport (Tennis) über den Elitesport an Schulen (Rudern u. a. m.) und Universitäten zum bürgerlichen Sport (Fußball) und führte vor allem in England zur Gründung von Sportverbänden für Rudern, Clubfußball, Leichtathletik, Clubhockey und Boxen.


1884 bis 1919 - Die Anfänge von TURNEN und SPORT in Alsenz

Die beiden Alsenzer Turnvereine 1884 – 1918

30. Juli 1884

Gründung des Turnvereins (TV) Alsenz
Mitglied der Deutschen Turnerschaft.
Die Gründungsversammlung zählte 35 Personen. Erster 1. Präsident war A. Johannes (bis 1894) danach übernahm Philipp Bastian (bis 1914). 1888 Fahnen-weihe am 7. und 8. Juli.

1893 oder 97 Gründung des Männerturnvereins (MTV) durch die Arbeiter, die den TV Alsenz aus politischer Überzeugung nicht mehr als ihren Verein ansahen. Erster 1. Vorsitzender war Karl Brixius (bis 1904) danach übernahm Friedrich Dietz (bis 1914)
1914 Ausrichtung des 5 Gauturnfestes des Alsenztalturngaues vom 18. bis 20 Juli durch den TV Alsenz. Kurz danach legte der Ausbruch des 1. Weltkrieges jeden Turnbetrieb lahm. 31 Turner des TV Alsenz kehrten nicht mehr aus ihm zurück.


1919 bis 1939 – Der SPORT tritt in Konkurrenz zum TURNEN

15. Juli 1919 Gründung des Sportvereins (SV) Alsenz im Saale Robert Spuhler. Gründungsmitglieder waren unter anderem: Dr. Karl Essig, Karl Herder, Jakob Herder, Franz Osthälder, Karl Brixius, Karl Wendling, Robert Spuhler, Adam Schäfer (Oberturnwart des TV aber auch guter Fußballer). Erster 1. Vorsitzender: Jakob Herder
13. Sept. 1922

Verabschiedung der ersten, noch im Abdruck vorhandenen Vereinssatzung , die noch heute in einigen Aussagen Aktualität aufweist und die Neuformulierungen späterer Satzungsarbeit beeinflusst hat.

31. Mai 1924 Aufgrund zahlreicher Schenkungen und durch den Ankauf der restlichen Ein-öde und Teile des Steinbruchs von Frau Helene Seegmüller erwarb der Sportverein Alsenz unter der Leitung der Vorsitzenden Herder und Burkhard für 1000 Goldmark das erste Sportgelände der heutigen Turn-und Sportgemeinde (TuS) Alsenz. Heute würden diese 1000 Goldmark einem Wert von ca. 8.500 € entsprechen.
28. Feb. 1927 SV Alsenz schlägt Wacker Weidenthal in einem Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der 2. Kreisklasse (B-Klasse) des Gaues Kaiserslautern und steigt erstmals in die 1. Kreisklasse (A-Klasse) auf . Dort spielt er SV bis zur Saison 32/33 an deren Ende er wieder in die 2. Kreisklasse absteigen muss.
30. Juni 1929 Grundsteinlegung zu einer Viehmarkt- und Sporthalle, der Nordpfalzhalle, in Alsenz.
22. Mai 1933 Durch die Gleichschaltung der Vereine entsteht aus dem TV und dem MTV Alsenz der Turnerbund (TB) Alsenz: 1. Vorsitzender Oswald Mündel, 2. Vorsitzender Karl Wendling. Die Vereine werden „staatstreu“ geführt und bleiben ab 1939 passiv bis zum Kriegsende bestehen.
02. Aug. 1933 Der am 29.07.33 zum Vereinsführer gewählte Sturmbahnführer Dr. Essig ändert die Vereinsatzung nach den vom Reichssportführer erlassenen Richt-linien und führt den Verein „staatstreu“ und bis 1939. Der Verein bleibt danach passiv weiter bestehen.
1934-1936 Der SV Alsenz spielt wieder 1. Kreisklasse (A-Klasse). Danach berichtet die Pfälzische Tageszeitung nicht mehr über den lokalen und regionalen Sport.


1946 bis 1949 - Wiederbeginn mit dem Sportverein (SV) Alsenz

Neugründung der Turn- und Sportgemeinde (TuS) Alsenz 1984/1919 e. V.

27. März 1946 Versammlung zur Neuformierung des Sportvereins Alsenz von 1919 . Die Vereinsgenehmigung erfolgte am 01.04.1946, die erste Satzungsvorlage am 3.4.1946. Der Verein zählte 184 Mitglieder.

Der ersten Vorstandschaft gehörten an:
Richard Held als 1. Vorsitzender
Adam Schäfer als 1. Vorsitzender
Theodor Kroll als Schriftführer
Otto Müller als Rechner

Für die 1. Fußballmannschaft wurden am 22.6.46 gemeldet:
Jakob Brixius, Erich Döring, Karl Held, Otto May, Ludwig Mohr, Philipp Petry, Heinrich Roos, Hugo Schäfer, Walter Schmid, Werner Schrick, Heinrich Schwarz, Kurt Spieß, Otto Spuhler, Wilhelm Spuhler und Robert Wendling.

Für die erste Jugendmannschaft (A-Jugend) wurden am 12.6.46 gemeldet:
Karl Bohley, Karl Dautz, Willi Denig, Eugen Held, Friedel Klauer, Hans Knecht, Kurt May, Ernst Miesemer, Helmut Miesemer, Georg Schäfer, Werner Schäfer, Richard Weickenmeier.

15. März 1947 Erster Auftritt einer Damenhandballmannschaft . Es spielten: Anni Arnold, Anneliese Alexander, Erna Alleborn, Elfriede Bohley, Martha Bohley, Else Christmann, Emma Klauer, Maria Klauer, Ruth Klein, Helmi Ludwig, Gertrud Maier, Hildegard Ostwald, Hedwig Oster und Lieselotte Schäfer. Die Mannschaft spielte bis 1954 in erster Linie als Freizeitmannschaft bei Turnieren mit. Über die Teilnahme an Rundenspielen ist leider nichts bekannt.
10. Aug. 47 Das erste Vereinssportfest findet mit Wettkämpfen in Leichtathletik, Fußball und Handball statt. Beginn: 9:00 Uhr auf dem Sportplatz auf der Steige.
19. u. 24.02.48

Um Geld in die leeren Kassen zu bekommen greift man auf die Tradition der Karnevalveranstaltungen zurück und feiert im Saale Rapp Fasenacht.. Mitgliederstand: 214
Parole für 1948: Nur Leistung berechtigt zum Stolz! Vorwärts - Weiterarbeiten!

1949 Der SV Alsenz pachtet das unter Zwangsverwaltung stehende Schießplatzgelände der aufgelösten Kriegerkameradschaft Kyffhäuser für 24,- DM pro Jahr in Verhandlung mit dem Vermögensverwalter, dem Rechtsanwalt Nadolny aus Neustadt.
23. Dez. 1949

Einberufung einer außerordentliche Mitgliederversammlung durch den neuen 1. Vorsitzenden Adam Schäfer mit dem Ziel, dass aus dem SV Alsenz die TuS Alsenz werden soll. 104 Mitglieder waren anwesend und stimmten alle dem Antrag zu, dass die Turn- und Sportgemeinde (TuS) Alsenz als Rechtsnachfolger des Turnerbundes (TB) Alsenz von 1933 (und damit der beiden Turnvereine) sowie dem Sportverein (SV) Alsenz von 1919 ausgerufen und gegründet werden soll.

Die Ergänzung um die beiden Jahreszahlen 1848/1919 im Vereinsnamen erfolgte erst mit der Fahnenweihe der neuen Fahne der TuS 1960.

Ab Dezember 1949 konnte die Nordpfalzhalle wieder zum Sporttraining genutzt werden, nachdem die Firma Gampper ein eigenes Fabrikgelände bezogen hatte. Leider wurde – gegen den Widerstand der TuS – die Nordpfalzhalle 1952 von der Ortsgemeinde an die DEULA verkauft.


1950 bis 1984 – 100 Jahre Sport in Alsenz

02. Feb. 1950 Außerordentliche Mitgliederversammlung zur Verabschiedung der ersten neuen Nachkriegssatzung, die den demokratischen Ansprüchen des Grundgesetzes entsprach.
10.12.1951 Erste Jahresabschlussfeier der TuS in der Nordpfalzhalle Alsenz. Eintritt Mit t glieder: Männer 1,- DM und Frauen 0,50 DM; Eintritt Nichtmitglieder: Männer 1,50 DM und Frauen 1,00 DM
1952

Gründung einer Fahrtenkasse, in die jeder bis zu 1,- DM pro Monat zur Finanzierung des Vereinsausflugs einzahlen konnte. Diese Ausflüge sollten zur Pflege der Gemeinschaft unter allen Mitgliedern dienen.
Aufhebung der Zwangsverwaltung gem. Ges. Nr. 52/I/11 der Alliierten OberKd's, verhängt über das Vereinsvermögen des SV Alsenz, durch das Regierungsbezirksamt für Wiedergutmachung und kontrollierte Vermögen. Überarbeitung der 1. TuS-Satzung mit dem Hinweis auf politische und religiöse Neutralität.

1950-1959 Die TuS Fußballer spielen in der damaligen Bezirksliga (zwischen späterer A-Klasse und 2. Amateurliga) und wurden zeitweise Nordpfälzer Husaren wegen ihres prächtigen Fußballs genannt. In der Saison 57/58 musste man eine Klasse tiefer spielen und gewann dort das Double, nämlich Pokal und Meisterschaft. 1958/59 spielte man dann letztmals für lange Zeit in der A-Klasse, denn nach dem Abstieg spielte man 23 Jahre lang in der B-Klasse Rockenhausen.
Okt. 1956

Die TuS führt ihre erste Prunksitzung durch und gründet gleichzeitig eine Karnevalsabteilung, die bis 1986 besteht.
M
anfred Schäfer belegt den 2. Platz im Schülerwettbewerb der deutschen Waldlaufmeisterschaften, ausgetragen in Haßloch in der Pfalz. Eine 20 Jahre lang andauernde erfolgreiche Ära der Leichtathletik beginnt.

Sept. 1957 Das 1. Kreissportfest der Leichtathleten findet auf dem ehemaligen „Schießplatz“ statt. Zur Herrichtung als Leichtathletikanlage gibt der Kreis Rockenhausen einen Zuschuss von 5000,- DM, nachdem dieser Platz im Laufe des Jahres rechtmäßig vom Lande Rheinland-Pfalz, als Treuhänderin eingesetzt, erworben worden war.
Ab Aug. 1959 finden die kreisoffenen Alsenztalkampfspiele (1959-1970), die bis 1967 im Schnitt von 15 Vereinen und ca. 200 Sportlerinnen und Sportlern besucht wurden, statt. Zeitweise finden im Anschluss an diese Veranstaltung Lampionfeste mit Feuerwerk statt und bringen viel Geld in die Vereinskasse.
1960

Die neue Vereinsfahne erhält die Fahnenweihe nicht auf dem „Schießplatz“ sondern im Saal Rapp , wohin die Fahnenweihe wegen schlechter Witterung verlegt wurde
Eine Fußballplatzbarriere aus Eisenrohr und Betonpfosten wird für 3315,- DM um den Platz gebaut.

Juni 1961

Rüdiger Melzer erringt den ersten Pfalztitel der Leichtathletik für die TuS Alsenz . Disziplin: 80 m Hürden B-Jugend (15/16 Jahre), Zeit 11,2 sec.
Die Damengymnastikabteilung wird auf Initiative von Hermann Spieß wieder ins Leben gerufen.

1962 Die neue Turn- und Festhalle der Gemeinde Alsenz wird eingeweiht. Zur ersten Turnstunde der TuS erscheinen 37 interessierte Männer und Frauen, doch das Engagement erlischt schon ein Jahr später
1963 Hans Gronauer wird B-Jugendpfalzmeister im Speerwerfen
   
1964 Klaus Klöck belegt bei den B-Schülern (11/12 Jahre) die ersten Plätze im Weitsprung mit 4,51 m und den im 50 m Sprint in 7,1 sec
1965-69

Alfred Klingelschmitt wird einer der besten Sprinter der Pfalz, Hans-Georg Frankfurter und Rainer Schlundt gehören zur Elite der Pfälzer Hammerwerder.

1969 Fünfzigjähriges Fußballjubiläum und Einweihung des neuerbauten Sportheims , welches als Vorreiter für den Sportheimbau anderer Vereine gelten kann.
1970 Die Rasenkraftsportle r der Leichtathletikabteilung erringen die deutsche Jugendmeisterschaft, den wohl größten sportlichen Erfolg der TuS. Zur Mannschaft gehörten: Fritz Klein, Gerhard Hoffmann (Zweibrücken), Hans-Georg Frankfurter, Klaus Zepp, Trainer: Manfred Schäfer
1971-1974 Die Leichtathletikabteilung erfährt ihren letzten Höhepunkt und erringt 19 Pfalzmeistertitel. Zu den Titelträgern gehören: Ellen Schuster, Waltraud Alexander (beide Niedermoschel), Rainer Wenk, Karin Spieß, Angelika May, Claudia Bayer, Inge Alexander, Rosi Lautner (beide Niedermoschel), Ute Rapp (Obermoschel) und Karin Pietzsch (Schiersfeld), Trainer: Rüdiger Melzer
1972 Errichtung einer ersten Flutlichtanlage in Eigenleistung auf dem Fußballplatz zur Verbesserung der Trainingsmöglichkeiten. Kosten 14.000 DM
1973 Planierungs- und Erweiterungsarbeiten an beiden Sportplätzen mit Hilfe einer Pioniereinheit der US-Armee aus Dexheim. Ca. 38.000 DM werden investiert. 10.650 DM werden durch den Verkauf von 213 Bausteinen finanziert. Bei den anfallenden Planierungsarbeiten wird erstmals über den Bau eines Tennisplatzes nachgedacht. Die notwendigen Initiativen gingen von dem damaligen 2. Vorsitzenden Theo Pletsch aus. Zur Abfederung der Kosten richtet die TuS zudem von 1973 bis 1982 den Kerwetanz aus, der dann mangels Beteiligung der Bevölkerung, die das Konkurrenzangebot der Feuerwehr nutzten, eingestellt wurde.
1974

Die TuS-Prunksitzung wird im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Im Mai 1974 wird die Volleyballabteilung gegründet.

Der Kerwefühschoppen der AH-Fußballer findet zum ersten Mal unter den Arkaden des alten Rathauses statt.
1975 Die Volleyballabteilung nimmt mit einer Mannschaft erstmals an der Verbandsrunde des Volleyballverbandes Pfalz teil. Trainer: Rüdiger Melzer, Abteilungsleiter: Achim Melzer. Die Heimspiele wurden in der Sporthalle des Gymnasiums Winnweiler ausgetragen.
März 1976 Die Volleyballer steigen in die Bezirksklasse auf. Neuer Abteilungsleiter ab Mai 1976 wird Bernd Giehl. Die Alsenzer können in der neu erbauten Sporthalle der Nordpfalzschule trainieren und ihre Heimspiele durchführen.
31. Mai 1976

Die Tennisabteilung wird gegründet , der obere Sportplatz zum Tennis-gelände erklärt und auf das sanierungsbedürftige alte Schützenhaus eine feste Betondecke aufgebracht, da es wahrscheinlich zum Tennisheim ausgebaut werden sollte.

Das 1. Nationale Jugendfußballturnier mit Mannschaften aus Gladbach, Offenbach und Saarbrücken findet statt, wobei die Gladbacher Jungs in den Familien Alsenzer Jugendspieler übernachteten.
April 1977 1. Volleyball-Nordpfalz-Pokalturnier in Alsenz. Dieses Veranstaltung wurde von 1977 bis 1986, ab 1981 im Rahmen einer 3 Turniere umfassenden Oster-Sportwoche mit teilweise hochklassigen Mannschaften durchgeführt.
Febr. 1978 Neuer Volleyball-Abteilungsleiter: Peter Heß. Nach Herausgabe eines Ortsblattes und Veröffentlichung in der Tageszeitung haben die Volleyballer nie erwarteten Zuspruch. Es folgt die Gründung einer 2. Herren- und einer Damen-Volleyballmannschaft, die beide bereits in der Saison 78/79 um Punkte kämpfen.
1979

Aufstieg der Volleyballer in die Bezirksliag (später Pfalzliga genannt). Sie erringen den Sieg beim Pokalturnier in Budenheim.
1. Damen-Pokalturnier in Alsenz. Sieger: TuS Alsenz.

1980 Die Volleyball-Herren steigen wieder in die Bezirksklasse ab. Mixed-Turniersieg in Frankenthal.
1981

Ein Super-Volleyball-Jahr
•  Wiederaufstieg der Herren in die Pfalzliga.
•  Bezirkspokalsieger
•  Aufstieg der Damen-Volleyballmannschaft in die Bezirksklasse.
•  Turniersiege in Bingen, Budenheim, Alsenz und Kaiserslautern.
  Oster-Volleyball-Woche in Alsenz mit 2 Herren- und 1 Damenturnier.
Diese Veranstaltung fand bis 1986 alljährlich statt. Teilnehmer waren u. a. Regionalliga- und Oberliga-Mannschaften aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Würtemberg und dem Saarland. In die Siegerlisten trugen sich z. B. Darmstadt, Hanau, Wiesbaden, Wiesloch, Mannheim ein.

4. Feb. 1981

25jähriges Jubiläum der Karnevalabteilung und Herausgabe einer Jubiläumsschrift

Eine neu erarbeitete Vereinssatzung mit Finanz- und Ehrungsordnung tritt in Kraft und ist bis 2006 gültig.

Im September ist der Neubau des Umkleide- und Duschtraktes zur Benutzung fertig, bedarf aber noch einiger Abschlussarbeiten. Vorläufige Bausumme: 60.000 DM.

Bei der Weihnachtsfeier werden Albert Bohley, Hermann Linn und August Schäfer zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Mai 1982

Eine der erfolgreichsten Sportsaisons endet mit dem

•  Erringen der Kreismeisterschaft der 1. Mannschaften der B-Klasse Rockenhausen und damit Aufstieg in die A-Klasse nach einem denkwürdigen Relegationsspiel gegen den punktgleichen SV Gundersweiler im Stadion in Rockenhausen, das die TuS in der Nachspielzeit mit 1:0 durch ein Kopfballtor von Werner Herrgen für sich entscheiden konnte. Trainer: Otwin Seiffert, Betreuer: Herrmann Bohley

Zur Meistermannschaft gehören:
Karl Brennenstuhl, Ralf Bohley, Klaus Eid, Peter Haas, Werner Herrgen, Hans- Werner Jutzi, Stefan Kahns, Günter Knecht, Dieter Marger, Thomas Schlüter, Günter Spuhler, Willi Wenk und Helmut Witt

•  Erringen der Meisterschaft der Reservemannschaften der B-Klasse Rockenhausen. Trainer: Otwin Seifert, Betreuer: Otto Brand

Zur Reservemeistermannschaft gehörten:
Fritz Alexander, Otto Brand, Volker Eid, Walter Fuhrmann, Gerd Huppert, Herbert Jost, Bernd Kießling, Werner Nenninger, Harry Rings, Thomas Roos, Matthias Roßbach, Klaus Schneider, Jürgen Wendling und Otto Wollschuck

•  Aufstieg der Volleyballherrenmannschaft in die Verbandsliga. Turniersiege in Bingen, Budenheim, Bobenheim-Roxheim. Erster Auftritt einer Volleyball-Jugendmannschaft (B-Jugend) bei Meisterschaften. Heike Rapp trainiert eine große MädchenNachwuchstruppe.

•  1. Platz der Damentennismannschaft in ihrer Medenrunde

Austragung der ersten Ortsvereinsmeisterschaft im Fußball für nicht-aktive Mannschaften. Sieger: Volleyballmannschaft vor Schützengesellschaft
1983

Anfang des Jahres Einberufung eines Festausschusses zur Vorbereitung und Durchführung der 100-Jahr- Feier im Jahr 19984. Drei Unterausschüsse sind zuständig für a) den Festkommers und die Erstellung einer Festschrift b) für die Organisation des Sportteils bzw. geselligen Teils und c) für die Umsetzung des wirtschaftlichen Teils.

Mit Fred Spuhler als Trainer schafft die 1. Fußballmannschaft den Klassenerhalt in der A-Klasse. Dies gilt auch für die 1. Volleyballmannschaft Herren, die mit ihrem Spielertrainer Ralf Schäfer den Klassenerhalt in der Verbandsliga schaffen

Die Firmen Göttmann und Grimm setzen im Dezember neue Isolierfenster im Sportheim ein.
1984

In ihrer Spielstärke durch Abgänge erheblich geschwächt Abstieg der 1. Fußballmannschaft aus der A-Klasse in die B-Klasse Rockenhausen.

100-Jahr-Feier der TuS Alsenz unter dem Motto „100 Jahre Sport in Alsenz“

Die Volleyball-Herren, Erstplazierte in der Verbandsliga, verlieren am „grünen Tisch“ die Meisterschaft und verpassen den Aufstieg in die Landesliga . Ursache war ein formaler Fehler beim Einsatz eines 2. Mannschaftsspielers, der zur Aberkennung zweier Spielgewinne führt.
Turniersiege in Gimbsheim und Bingen.

   
Fortsetzung folgt !!